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Mission Kolumbien 2026: Von akuter Nothilfe zu permanentem Schutz

Mission Kolumbien 2026: Von akuter Nothilfe zu permanentem Schutz

Einen Strand zu säubern, ist nur der Anfang. Um an der Karibikküste echten, langfristigen Wandel zu schaffen, müssen wir aufhören, nur die Symptome der Plastikverschmutzung zu bekämpfen, und das Problem an der Wurzel packen.

Im Februar und März 2026 war das OceanPulse-Team vor Ort in Kolumbien. Unsere Mission: Die Community für Beach Clean-ups mobilisieren und gleichzeitig die entscheidenden Daten sammeln, um eine dauerhafte, lokal finanzierte Abfallinfrastruktur aufzubauen. Wir fliegen nicht als Retter ein – wir stärken die lokalen Beschützer, die bereits jeden Tag für ihre Küsten kämpfen.

Das passiert, wenn leidenschaftliche Communities, lokale Unternehmen und engagierte NGOs ihre Kräfte bündeln:

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Drei Strände, eine gemeinsame Mission

1. Cartagena Bocagrande & Tierra Bomba

Gemeinsam mit unseren großartigen Partnern von Amigos del Marhaben wir deren 11-jähriges Jubiläum mit einer massiven Community-Aktion gefeiert. Zusammen mit 34 engagierten Volunteers – darunter auch Kids von Tierra Bomba – haben wir nicht nur 42 kg recycelbaren Müll gesammelt, sondern auch intensive Gespräche mit über 300 Strandbesuchern geführt. Dieses Event hat ein felsenfestes Fundament für unsere langfristige Partnerschaft gelegt.

2. Die wilde Küste von Mayapo

Da der Tourismus in dieser atemberaubenden nördlichen Region wächst, handeln wir frühzeitig. In einer beispiellosen Allianz haben wir die Kite-Community zusammen mit Kite Addict Colombia, Coco Kite Colombia und Hacemos.Kitetrips zusammengebracht.. Mit 27 Volunteers haben wir 55 kg Wertstoffe und 24 kg Restmüll gesammelt. Noch wichtiger: Wir haben die harte Realität der fehlenden Infrastruktur hautnah erlebt. In einer aufstrebenden Kite-Destination sind die Einheimischen gezwungen, ihren Müll in den Hinterhöfen zu verbrennen, weil es schlichtweg keine grundlegende Abfallentsorgung gibt.

3. Rückkehr nach La Boquilla

Wir sind dorthin zurückgekehrt, wo unser Pilotprojekt 2025 begann, und haben uns erneut mit Nativo Kite und Pure Kitesurf zusammengetan. Eine hocheffiziente Crew von 10 Volunteers hat unglaubliche 200 kg Müll beseitigt. Unsere Rückkehr hierher beweist: Clean-ups bringen zwar sofortige Entlastung, aber wir müssen kontinuierlich weiterarbeiten, bis systemische Lösungen greifen.

Über den Strand hinaus: Die Beschützer von Tierra Bomba

Der Herzschlag unserer Mission sind nicht nur die Ökosysteme, sondern die Menschen. Zwei unserer OceanPulse-Volunteers besuchten Amigos del Mar auf Tierra Bomba, um ihren ganzheitlichen Ansatz in Aktion zu sehen. Die Hingabe ist beeindruckend: Volunteers bringen Kindern Englisch bei, bauen einen lokalen Skatepark und leiten Upcycling-Programme, die aus weggeworfenen Kronkorken funktionsfähige Surf-Finnen machen. Das ist die absolute Definition einer florierenden, sich selbst tragenden Community-Initiative.

Was als Nächstes ansteht: Mission Colombia 2.0

Die Community mithilfe lokaler Helden zusammenzubringen, ist der stärkste Startpunkt. Es sorgt für sofortige Entlastung und liefert uns die benötigten Daten. Aber genau hier beginnt unsere eigentliche Arbeit.

Damit die Menschen an Orten wie Mayapo ihren Müll nicht länger verbrennen müssen, müssen wir von reaktiven Volunteer-Einsätzen zu systemischem Wandel übergehen.. Bei der Mission Colombia 2.0 geht es um wirtschaftliche Hebelwirkung. Wir holen lokale Unternehmen und Wassersportschulen mit unserer B2B-Zertifizierung an Bord. Wir verändern wirtschaftliche Anreize, um lokale Infrastruktur wie Mülltonnen und Entsorgungsverträge dauerhaft zu finanzieren.

Wir bauen eine Brücke in eine Zukunft, in der kein Strand zurückgelassen wird.

Sei der Wind in unseren Segeln.

Ausrüstung, Transport, Logistik und Aufklärungsarbeit kosten Geld. Dein Beitrag stellt sicher, dass aus lokaler Aktion eine permanente regionale Infrastruktur entsteht.

Logo Amigos del Mar
Logo coco Kite school

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